Rädigke: Wolf bei Drückjagd erschossen

Rädigke/Niemegk Ein holländischer Jäger hat am Freitag wärend einer Drückjagd einen Wolf erschossen. Das hat Jagdleiter Franz Clemens Hoff auf Anfrage vom Niemegker Blog bestätigt. Hoff ist zugleich langjähriger Jagdpächter in dem Rädigker Gebiet (Originalfoto privat).

Wie der Jagdleiter bestätigte, fand am Freitag und Sonnabend eine Drückjagd statt. Bereits am Freitag kam es zu dem Vorfall, den Franz Clemens Hoff so schilderte: Frühzeitig wurden im Jagdgebiet vier Wölfe gesichtet. Später soll ein Wolf auf etwa zehn Meter an einem holländischen Jäger vorbeigezogen sein. Der Weidmann schoss auf das unter Schutz stehende Tier nicht. Etwas vorher waren in etwas Abstand auch vier Stück Rehwild gewechselt. Es war nicht zum Abschuss freigegeben. Aber: Der Wolf hatte offensichtlich die Witterung des Rehwildes aufgenommen, auf deren Fährte auch die Hunde waren. So kam es, dass der Wolf plötzlich auf die Jagdhunde traf und angriff. Der Jäger gab einen Warnschuss ab. Der Wolf ließ sich nicht vertreiben und ließ auch von den Hunden nicht ab.

Der  holländische Jäger sah die Hunde in Gefahr. „Er sah einen Notstand gegeben und gab einen gezielten Schuss auf den Wolf ab“, schilderte Franz Clemens Hoff. Der Wolf sei  tödlich getroffen worden. Der Jagdleiter verständigte die Polizei, die den Vorfall aufnahm. Der zuständige Wolfsbeauftragte wurde aus Königs Wusterhausen geordert. Der Kadaver des Wolfs wird jetzt näher untersucht. Die Hunde wurde verletzt und behandelt.Jetzt hat der Staatsanwalt das Wort.

Die Jäger übernachteten in Hotels und Pensionen in Niemegk und Umgebung. Das Schüsseltreiben fand jeweils am Freitag und Sonnabend im Kulturhaus Niemegk statt.

Author: Gunnar Neubert

47 thoughts on “Rädigke: Wolf bei Drückjagd erschossen

  1. Der DJV hat einen Leitfaden zur Jagd in Wolfsgebieten herausgegeben.
    In einer Neuauflage von 2018 steht:

    „Besonders wichtig: In der Paarungszeit von Januar bis März empfiehlt es sich, Hunde im Wolfsgebiet an der Leine zu lassen. Um ein Aufeinandertreffen mit dem Wolf während einer Bewegungsjagd zu minimieren, sollten Jagdhunde erst 30 Minuten nach Beginn des Treibens geschnallt werden.

    Warum wurde diese Handlungsempfehlung hier nicht eingehalten?

  2. Es spielt keine Rolle, was in Deutschland mit einem Wolf passiert, es wird äußerst kontrovers kommentiert.
    Zweifel artikuliert, Vermutungen angestellt und Beweggründe unterstellt.
    Verdammt noch mal!
    Es wird noch tausendfach passieren, dass Wölfe in Deutschland getötet werden müssen. Irgendwann muss auch der größte Vollpfosten begreifen, dass Prädatoren zwar ein Teil der Natur sind, aber nicht so funktionieren, wie es der Mensch gerne hätte.
    Was wäre passiert, wenn eine​ potentielle Bedrohung, nicht von einem heiligen Wolf, sondern von einem Keiler ausgegangen wäre?
    Richtig, dann hätten die Jagdhunde keine Verletzungen davongetragen, weil der letale Schuss schnelle erfolgt wäre, was absolut Sinn gemacht hätte. Es war pures Glück, das sich überhaupt die Chance bot, dass der Schütze die Möglichkeit hatte, quasi nach Vorschrift und nach entsprechender Intensität und Notwendigkeit zu agieren.
    Was würde passieren, wenn Treiber unmittelbar in Gefahr gewesen wären​?
    Was würde ein durch und durch korrekter, ängstlicher , deutscher Jäger, ohne Hundebezug und Zivilcourage getan?
    Nicht auszudenken.
    Typisch deutsch, ist nicht nur der ständige, latent unterstellte Zweifel an der Richtigkeit der Verhaltensweise von Wolf und daraus resultierender menschlicher Reaktion.
    Durch “ Experten“ und
    “ unabhängige Institute“ wird ein glorifiziertes Bild aufgebaut, die vergessen lässt, dass es sich beim Wolf , um ein anpassungsfähiges Raubtier handelt, der auf einfache Beute programmiert ist, völlig unabhängig von menschlichem Wunschdenken.
    Selbst wenn eventuell dieser Vorfall​, nicht in diesem perfekten​ Ablauf stattgefunden hat, muss auch für zukünftige Vorfälle, ein klares Bekenntnis zum pragmatischen Umgang mit der heiligen Kuh Wolf und anderen Großprädatoren gesichert sein.
    Es kann nicht angehen, dass die Gesundheit von Haustieren und Menschen unterhalb dem Wohlbefinden eines gefährlichen und ungefährdeten Wolfsbestandes steht.
    Es muss auch sichergestellt werden, dass beherzt agierende Menschen , in jedem Fall, vor rechtlichen und gesellschaftlichen Angriffen​ geschützt werden.
    Es darf nicht sein, dass selbst Polizeibeamte um ihre Karriere und Leben fürchten müssen, wenn sie nach einwandfreier Intention einen Wolf töten.
    Europa wach auf!

    1. Mal ganz abgesehen davon, dass ich andere menschen nie als Vollpfosten bezeichnen würde, erst recht nicht bei einem so emotionalen Thema, würde ich mir einfach mal die Frage stellen, was ein Jäger dazu sagt. Und ein Jäger weiß, dass hier sowohl gegen Gesetze, als auch gegen eigene Verbandsvorgaben verstoßen wurde. Das können sie versuchen, schön zu reden oder wegzudiskutieren. Die Faktenlage ist hier relativ eindeutig.

      1. Rank Heinrich: Vielleicht war der „Vollpfosten“ nicht politisch korrekt. Das Verhalten des niederländischen Jägers sehr wohl. Er hat im Rahmen der Nothilfe einigen Jagdhunden vermutlich das Leben, den meisten der anderen anwesenden Hunden die Gesundheit gerettet. Einige davon hatten dieses Glück nicht.
        Die Wölfe sind weit vom Aussterben entfernt. Seit 2002 wird die Art „Wolf“ nicht mehr auf der Liste der aussterbenden Arten in Europa geführt. Die Population zu der die Wölfe in Deutschland gehören umfasst ca. 8.000 Individuen. Diese Quellpopulatiop ist, wie man sieht, außerordentlich ergiebig. Der Verlust einzelner Wölfe, die Schaden verursachen ist für diese Population ohne jede Bedeutung.
        Über kurz oder lang werden Wölfe in Deutschland bejagt werden müssen. Bei einer Vermehrungsrate von 30% und offensichtlich ausreichendem Bestand in den Nachbarländern können wir auch nicht auf die „Entsorgung“ des Überschusses ohne Territorium in die Nachbarländer hoffen.
        Die Zauberformel wird ebenso wie in den Ländern sein in denen die Wölfe immer präsent waren. Herdenschutz und Bejagung! Siehe Rumänien, Polen, das Baltikum, Weißrussland, Russland, Kanada, Alaska……

        1. Das ist so nicht richtig. Trotz wissentlicher / sichtbarer Anwesenheit des GESETZLICH GESCHÜTZTEN TIERES, wurden die Hunde in die Gefahr geschickt. Sie dann durch Tötung eines GESETZLICH GESCHÜTZTEN TIERES zu „retten“ ist einfach nur gewollt und provoziert. Und hier noch etwas zur Jagd in anderen Ländern: (Quelle: Jagd und Hund / März 2018) Polen: „Das Jagdgesetz untersagt unter anderem das Stören von Wild ohne ausdrückliche jagdliche Zwecke. Hunde und Greifvögel effektiv zu trainieren, sei dadurch nicht mehr möglich. Auch würden Jagdgegnern Tür und Tor geöffnet, Jagden zu blockieren und zu sabotieren, da dies fortan nicht mehr strafbar sei. Zudem sei es Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr verboten, an Jagden teilzunehmen……“ Ich hoffe das wird sich auch in unserem Land durchsetzen!!!

        2. Sie ignorieren dabei aber die Gesetzeslage und auch weiterhin die Vorgaben des DJV laut derer dort
          a) keine Jagd hätte erfolgen dürfen und
          b) die Hunde nicht hätten laufen dürfen.

          Zumal die Behauptung über den Vorfall eben nur von beteiligten Jägern so dargestellt wird. Somit ist die Beweislage ebenfalls nicht vorhanden. Man kann also nur nach Sachlage und Indizien entscheiden und in dem Fall ist diese nach derzeitigem Kenntnisstand eindeutig. Diese Jagd hätte dort in der Form niemals stattfinden dürfen!

        3. Eva Linkogel : Jeder, der gegen die Notwendigkeit der Hobbyjagd argumentiert, wird von den Jägern grundsätzlich als ahnungslos abgestempelt.
          Egal ob Zoologen wie Ragnar Kinzelbach:
          „Die Jagd ist überflüssig. Wenn man sie einstellt, regulieren sich die Bestände von allein.“ 
          egal ob Biologen wie Professor Dr. Josef Reichholf:
          „Durch die Jagd vermehren sich Wildtiere stärker als unter natürlichen Umständen“. Würden in einem Gebiet durch die Jagd, die ja vor allem im Herbst und Winter statt findet, viele Tiere getötet, hätten die Verbliebenen ein besseres Futterangebot. „Tiere, die gestärkt überleben, pflanzen sich im Frühjahr zeitiger und zahlenmäßig stärker fort.“
          egal auch, ob die Sinnlosigkeit der Freizeitjagd in großen jagdfreien Gebieten längst bewiesen wurde:
          Bruno Bassano, Nationalpark Gran Paradiso, Italien, jagdfrei seit 1922:
          „Das Ziel der Jäger ist, die Zahl ihrer Opfer konstant hoch zu halten. Die Umwelt würde sich selbst optimal erhalten mit einem inneren Regelungsmechanismus, ohne dass der Mensch schießt. Ich sehe für die Jagd wirklich keine andere Funktion, als dass es ein Vergnügen ist. Die Jagd dient nur den Jägern.“
          auch der Forstwirt Karl Liechtenstein, selbst ehemaliger Jäger, verantwortet 5000 Hektar Forst::
          „Ich akzeptiere, wenn jemand sagt, er will auf seinem Gebiet überhaupt keine Jagd mehr haben, wie das ja schon mehrere tun.
          Denn was passiert, wenn man nicht füttert und nicht jagt ? Gar nichts. Die Jagd kämpft nur verzweifelt um ihre Daseinsberechtigung, aber notwendig ist sie nicht.“
          oder der Biologe Karl-Heinz Loske
          „Die Jagd ist ein überflüssiges Hobby, das der Befriedigung der Jagdlust der Jäger dient. Wir brauchen die Jagd nicht, sie ist aus ökologischer Sicht nicht zu verantworten.“
          um nur ein paar Beispiele zu nennen.
          Wer Biologie oder Zoologie studiert hat, wer auf jahrzehntelange Erfahrung und auf bestehende Beispiele verweisen kann, gilt unter den Hobbyjägern grundsätzlich dann als ahnunglos, wenn er nicht das Jägerlatein nachbetet, das den lodengrünen Flintenfreunden in ihrem 14-tägigen Expresskurs zum Jagdschein eingetrichtert wurde.
          Widerworte innerhalb der Jägerschaft sind selten, das wird von der Gemeinschaft nicht geduldet. Jäger mit einem Hang zur Wahrheit werden ausgegrenzt und verstoßen.
          Umso schmerzhafter, wenn ein ganzer Dachverband durch offene Worte leichtfertig das Lügengerüst ins Wanken bringt.

          1. Frau Linkvogel,

            was Sie schreiben ist der Tenor der Jagdgegner. Die meisten Wildbiologen behaupten genau das Gegenteil. Wenn Sie mal sehen wollen, wie gut sich der Wildbestand ohne Bejagung reguliert oder erholt schauen Sie nach Oostvaarderplassen. Dort wird das seit 15 Jahren demonstriert. Jedes Jahr vermehren sich die Tiere zu Tausenden um anschließend wegen Hunger elend zu „verrecken“ (entschuldigen Sie die Ausdrucksweise, die das Geschehen dort aber genau beschreibt)
            Selbst nach 15 Jahren reguliert sich dort gar nichts, genau wie im Kanton Genf, wo jedes Jahr immer mehr Wildschweine geschossen werden müssen…
            Die Leute, die das, was Sie anführen behaupten, haben wirklich keinen Schimmer. Herr Reichholf hat übrigens keine Wildbiologie studiert!

            Hier ist der Link nach Holland: Nebenbei müssen in Holland auch jedes Jahr 400.000 Gänse vergast werden, weil sie nicht bejagt werden dürfen. Anschließend werden diese dann auf den Müll geworfen. Ja, das ist toll! Wenn sie gejagt werden dürften, könnten sie der menschlichen Ernährung zugeführt werden, aber so ?

          2. Was spricht dagegen, den Überschuss zum menschlichen Verzehr abzuschöpfen, wie das bereits seit Jahrtausenden geschieht. Hier funktioniert die Jäger-Beute Beziehung ebenfalls seit Jahrtausenden ganz gut.
            Was sie mit Ihren Zitaten versuchen, ist die Jagd als Freizeitvergnügen für Waffennarren ab zu qualifizieren. Die wenigen eigenen Worte, die Ihr Kommentar enthält gehen am Thema „Wolf erschossen“ gänzlich vorbei.

          3. Was hier Fr. Winkler mit „Oostvaarderplassen“ anführt ist ja ein Sonderfall. Gibt es dort in irgendeiner Weise ein natürliches Verhältnis zwischen anwesenden „Wildtieren“ und eventuell Beutegreifern, in einem eingezäunten Areal? Wie verblended kann man nur sein um das überhaupt an zu führen?
            – “You’d expect 20 or 30% to die of natural causes including starvation each year but the population grows in summertime and there is no control mechanism – normally you’d have predators such as wolves but it’s too small an area to have predators.” – für Jäger ist die einzige Möglichkeit immer mit der Knarre dazwischen zu halten…….

  3. Unglaublich! Seit wann darf ein Jäger einfach mal ein Tier mit so hohem Schutzstatus schießen? Ja, ich verstehe, dass jemand Angst um seine Hunde hat. Aber wenn mein Hund von einem Wolf angegriffen wird, darf ich den Wolf nicht töten. Der Besitzer (wer auch immer das war) hätte seine Hunde nicht unbeaufsichtigt lassen dürfen. Es war bekannt, dass sich dort Wölfe aufhielten. Es lag grobe Fahrlässigkeit vor. Nicht mal eine Versicherung würde ihm den „Schaden“ vermutlich ersetzen. Zumal Jäger mit Ihren Tieren leider nur all zu häufig nicht gerade zimperlich umgehen, wenn man sich z.B. mal einen Hund nach der Jagd anschaut. Nur all zu oft, waren die Tiere dann stark verletzt und mussten gelegentlich gar eingeschläfert werden. Doch wenn man dann zwischen dem Wolf und dem Hund abwägt, ist der Schutzstatus des Wolfes plötzlich nachrangig? Na den Richter möchte ich sehen, der dem Jäger das durchgehen lässt.

    1. Ziel der Drückjagd war Wildschweine zu erlegen und nicht Jäger zu lüften. Rechtlich ist der Schuss auf den Wolf als Nothilfe völlig in Ordnung. Abgesehen davon, dass Jagdhunde auch dem Tierschutzrecht unterliegen steckt in einem Jagdhund eine Menge Arbeit, Zeit, Geld und Liebe, bis aus einem Hund ein brauchbarer Jagdhund wird.

      1. Und genau aus dem Grund hätte die Jagd unter anderem nicht stattfinden dürfen. Die Situation war vorab bekannt. Aber sie ignorieren weiterhin die Handlungsanweisungen des DJV. Wie dumm müsste ich sein, meine Tiere vorsätzlich der hier bekannten Gefahr auszusetzen und dann noch das Risiko billigend in Kauf nehmen zu müssen, einen Wolf zu erschießen? Der Jäger kann sich ganz warm anziehen und die Hundeführer auch.

        1. Sie überreden die Wildschweine dann zum kollektiven Selbstmord oder dazu die Reproduktion einzustellen. Bitte scheuen Sie mal über den Tellerrand hinaus. Die Natur ist ein feingewobenes Netz aus gegenseitigen Abhängigkeiten, wie ein Mobile. Verändert sich eine Komponente, verändern sich alle anderen mit. Erhält, wie im Fall des Totalschutzes de Wölfe, eine Komponente übermäßiges Gewicht, katapultiert sie alle anderen aus dem Bild. Die Schuld an der Situation trägt die kurzsichtige, und nicht durchdachte Wolfspolitik im Land und nicht die Leute, die notgedrungen die Symptome bekämpfen.

          1. Wenn ich mir ansehe, wie Sie hier so antworten, fällt mir auf, dass Sie nicht auf die Argumente eingehen, sondern immer wieder mit einem weiteren Thema um die Ecke kommen. Beantworten Sie doch mal die Frage, warum dort gejagt wurde, obwohl die Anwesenheit der Wölfe bekannt war. Zwischen Januar und März ist das eigentlich nicht möglich. Sagen Sie mir, warum die Hunde trotz der Anwesenheit der Wölfe, die allen Beteiligten bekannt war, die Hunde frei liefen, was eigentlich untersagt ist. Sagen Sie mir, warum die Hunde offensichtlich außerhalb der Kontrolle der Hundeführer ungehindert die Rehe hetzten, obwohl es doch angeblich eine Wildschweinjagd war.

            Jäger nehmen sich gerne das Recht heraus, die freilaufenden Hunde von Spaziergängern mit der Begründung zu töten, dass diese angeblich gejagt hätten. Hetzen die Hunde eines Jägers aber unkontrolliert Rehe durch den Wald, dann wird der Wolf erschossen. Diese Logik erschließt sich mir nicht. So langsam verstehe ich, warum so viele Menschen eine zunehmende Wut gegen Jäger entwickeln. Es wird Zeit, dass man denen klar macht, dass sie nicht außerhalb des Rechts stehen.

      2. Frau Sproesser, ich vermute, dass vorrangige Ziel war die Befriedigung der „Jagdtouristen“. Ihr niederländischen und dänischen Jagdfreunde kommen extra in den Fläming, wohnen in (nicht immer angemeldeten) Ferienwohnungen und speisen in der örtlichen Gastronomie….ein nicht unwichtiger Faktor für die Region. Da diese wirtschaftlichen Interessen, wie so oft vor das Tierleid gestellt werden, ist der Wolf für sie natürlich ein Störfaktor. Bedenkt man all diese Gegebenheiten … jeder soll selbst seine Schlussfolgerungen ziehen.

          1. Gunnar Neubert, danke für die Info. Diese „Neuigkeiten“ erklären leider nicht warum in einem Wolfsgebiet (entgegen der Empfehlungen des Jagdverbandes) eine Drückjagd durchgeführt wurde. Es bleibt abzuwarten wie der Staatsanwalt diesen Vorfall einstuft.

        1. Was ist daran Schlimmes Freunde aus einem anderen Landkreis, Bundesland oder Nationalstaat zur Jagd einzuladen? Oft fehlen sonst bei Drückjagden die Schützen für ein größeres Gebiet, das man zur Drückjagd auf Wildschweine abstellen muss. Ob diese Gäste bezahlen oder nicht, ist zweitrangig. Gut schießen müssen sie können. Es gibt Jagdtourismus nach Österreich, nach Tschechien, in fast jedes Land der Welt. Was ist daran verwerflich. Nicht jedem Jäger ist es möglich ein Revier zu pachten oder einen Begehungsschein zu erwerben.

  4. Alles richtig gemacht. Unsere Hunde sind, auch wenn sie gelegentlich als Jagdhunde arbeiten, Familienmitglieder. Ich würde in derselben Situation, begründet mit Nothilfe, ebenso handeln.

    Wenn wir der Wildschweine Herr werden sollen brauchen wir gute Jagdhunde. Dass der Maisanbau für Biogasanlagen, der für die Explosion der Wildschweinbestände zum Großteil verantwortlich ist, stark eingeschränkt wird, steht ja nicht zu erwarten. Jetzt wo der Kohleabbau in Deutschland langsam zum Ende kommt.

    Bevor Wölfe wehrhafte Wildschweine angreifen, ist in Deutschland der gesamte restliche Wild-, Weidetier- und Menschenbestand ausgerotte

    1. Annegret Sproesser, sie sollten sich mal über die Gesetzeslage und Vorgaben des DJV informieren. Was da „richtig gemacht“ wurde entzieht sich irgendwie meiner Kenntnis. Und da es dort zum 2. Mal passiert ist, wird vermutlich auch der Justiz so langsam der Geduldsfaden reißen.

      Die Anwesenheit der Wölfe war bekannt. Die Hunde hätten dort gar nicht laufen dürfen. Das war also evtl. schon fast Vorsatz, aber vermutlich mindestens grobe Fahrlässigkeit, der nun ein streng geschütztes Tier zum Opfer fiel. Ich drücke jetzt mal ganz fest die Daumen, dass sie keine Tierärztin oder ähnliches sind.

    2. Sie schicken also ihre „Familienmitglieder“ in den Wald um bei der Tötung anderer Lebewesen behilflich zu sein? Das für uns alle so wichtige Ende des Kohleabbaus ist für sie ein Grund für noch mehr Jagd auf Wildschweine??? Besonders ihr letzter Satz zeugt von sehr hoher Intelligenz. Danke für diesen Beitrag!

      1. Die Natur kennt weder Schuld noch Sühne, lediglich Konsequenz. Mein letzter Satz zeigt lediglich die Konsequenz der aktuellen Laissez-faire-Politik auf.

    3. Ja, Frau Sprosser. Diese „Familienmitglieder“ werden auch in Fuchsbauten geschickt, wohl wissend, dass dieses so geliebte Familienmitglied arge Verltzungen davon tragen oder im schlehtesten Fall sogar getötet werden könnte. Mit unserem Hund, der auch ein Familienmitglied ist, wüde ich so etwas nicht in den kühnsten Träumen tun, denn ich trage die Verantwortung für das mir anvertraute Mitlebewesen und werde alles, was im Schaden würde, von ihm fern halten.

  5. Die Anwesenheit der streng geschützten Wölfe wurde Frühzeitig erkannt – trozdem wurde die Drückjagd fortgesetzt und die Hunde nicht zurück gerufen? Das Rehwild war nicht zum Abschuss frei gegeben – trotzdem waren die Hunde auf dessen Fährte? In einem Kampf zwischen mehreren Hunden und einem Wolf konnte ein gezielter Schuss den Wolf sofort töten? Wieviele Verstöße gegen Jagd-und Naturschutz Gesetze wurden hier begangen? Warum erinnert mich dieser Bericht an Grimms Märchen??? Die „Initiative für die Natur“ wird Anzeige erstatten!

  6. Ein ausgebildeter Jäger weiß, dass zum uns Zeit der Wölfe keine Drucker Jagd veranlasst werden darf. Ich habe das Gefühl, die suchen die Konfrontation um Ihre Mprdgier zu stillen.
    Warum müssen die Jäger aus dem Ausland bei sein. Das ist Sache eines Jagdpächters und des Försters nach meiner Meinung.
    Ich habe so einen Hass auf diese Jäger. Die Tiere, die länger hier lebten als es den Menschen gab oder gleichzeitig und von der Menschen hat ausgerottet wurde, wenn die nur ausrotten können, was nach ihrer Meinung nicht auf der Welt gehört, dann sind sie befriedigt

    1. Wenn sie eine Lösung haben, die Wildschweine von Verzicht auf Fortpflanzung zu überzeugen, würden Einzelabschüsse zur Bestandsregulierung genügen. Nachdem der Maisanbau in den letzten Jahren stark intensiviert wurde, ist deren Reproduktionsrate deutlich gestiegen. Der Maisanbau wurde nicht etwa intensiviert, weil plötzlich alle Deutschen ihre Liebe zu Tortillas und Polenta anstatt Nudeln und Spätzle entdeckt haben, sondern ist eine direkte Folge der Energiewende in Form von Energiemais. Dieser schmeckt den Wildschweinen mindestens ebenso gut, wie der Futter- und Speisemais.
      Hass ist kein guter Ratgeber. Sie sollten sich sachlich mit dem Thema beschäftigen und dann Ihre Meinung mit demokratischen Mitteln versuchen durchzusetzen.

        1. Ermorden kann man nur Menschen.
          Dass ein Jäger seine Jagdhelfer, die Hunde, verteidigt, ist Nothilfe. Was hätten sie getan, wenn ein Hundeführer seinen Hund versucht hätte aus den Fängen des Wolfes zu befreien und von diesem angegriffen worden wäre. Daneben gestanden und Beifall geklatscht?

          1. Ich lasse also z.B. meinen Kanarienvogel an einem z.B. Falken-Nest solange vorbeifliegen bis der Falke ihn greifen will…und darf dann den Falken erschießen???
            Genau das ist doch dort provoziert worden. Alle wussten es und haben es drauf ankommen lassen…wissentlich!

  7. Eine Bitte an den Autor!

    Der Jäger hat keinen „Jagdschuß“, sondern einen Warnschuß abgegeben, bevor er völlig korrekt einen geziehlten Schuß auf den Wolf getätigt hat, um die Jagdhunde vor dem sicheren Tod zu retten. Hier lag ei eindeutiger Notstand vor. So nennt man es nämlich, wenn zur Abwehr eines Angriffs durch ein Tier gehandelt werden muss. Ich bitte um Korrektur dieses Fehlers.

    1. Wie wollen Sie den Wildschweinbestand regulieren ohne Jagd mit Hunden? Sie sind herzlich eingeladen in einigen mir bekannten Revieren selbst durch die Schwarzdorn- und Brombeerhecken zu kriechen. In steilen Hänge bergab und bergauf über Felsbrocken, umgestürzte Bäume, Wurzelteller zu krabbeln, durch Schweinesuhlen, Tümpel, Bäche und Teiche zu waten oder zu schwimmen um die Wildschweine in Anblick zu bringen. Ein Hund bei der Drückjagd muss frei laufen, wenn keine so tollen Treiber wie oben beschrieben im Einsatz sind. Von Provokation kann keine Rede sein. Bitte informieren Sie sich über die Sache, bevor sie öffentlich urteilen.

      1. Leider ist Ihr „eine Meinung haben“ bezüglich der Wildschweine eben eine Meinung und die leider durch keinerlei Fakten begründet ist. Bitte begründen und belegen sie, wie der Wildschweinbestand sich selbst regulieren soll, bei gleichzeitiger intensiver Landwirtschaft, die im Übrigen auch für Ihre täglich Brot sorgt.
        Bezüglich der Weidetierhalter ist zu sagen:“ Lebensmittel kann man, wenn man will, importieren Deich und Landschaftsschutz nicht.“

        1. Das Wildschwein Problem ist „hausgemacht“. Wenn derart viel Mais angebaut wird, lädt man die Wildschweine direkt an die gedekte Tafel ein. Landwirte entscheiden selbst, ob und wie viel Mais sie anbauen wollen und viele Landwirte sind selbst Jäger! Seit Jahren geben die Jäger ihr Bestes um der Wildschwein Plage Herr zu werden. Sie schaffen es nicht, denn je mehr Tiere getötet werden, um so größer fallen die Würfe aus. Das zeigt doch ganz klar, dass der Mensch (Jäger) niemals in der Lage ist, das Gleichgewciht in der Natur zu halten, denn das kann nur die Natur selbst. Der Wolf allerdings, hätte dieses Problem längst gelöst! Davon, dass Wildschweine schon in Ortschaften flüchten, weil sie sich in Wald und Flur von Jägern bedroht fühlen, spricht kaum Jemand. Dass jedoch verängstigte und panische Wildschweine für den Menschen sehr gefährlich werden können, selbst im Wald, wenn die Bache Frischlinge führt, wird gern verschwiegen. Der Wolf hingegen wird ungerechter Weise verteufelt, was das Zeug hält, nur, weil man ihm die ihm zustehende Posititon an der Spitze des Öko Systems Fauna einfach nicht zu gestehen will, obwohl diese ihm von Natur aus seit Menschengedenken zusteht.

  8. Habe ich dort gepostet, wil es so ahnsinnig viele Kurschlerkommentare gab: ……Ich selbst bin kein Jäger und habe auch gegen manche Jagdpraktiken gewisse Vorbehalte, allerdings nicht gegen die Jagd und Hege eines Reviers generell. Hier erfüllt die Jagd gerade in unserer Kuturlandschaft eine wichtige Funktion. Drückejagden sind nichts Schönes aber sind leider nötig um vor allem die dank der Biogasindustrie überhandnehmende Wildscheinpopulation im Zaum zu halten. Es ist nicht möglich die Abschussquote die nötig ist einfach vom Hochstand aus zu erfüllen indem man auf ein oder zwei Wildschweine ansitzt. Das sollte auch Jagdgegenern klar sein. Und dazu gehören auch Stöberhunde die gut ausgebildet sind. Ich habe in den letzten Monaten die Entwicklungen um den Wolf im IN- und Ausland verfolgt und es ist einfach unverantwortlich einen solch gefahrlichen Beutegreifer zum Kulturfolger werden zu lassen. Das wissen die Menschen in den Landern in denen der Wolf nie weg war auch sehr gut, und darum gibt es dort auch die Bestands-Schutzjagd sowie Entnahme auffalliger Tiere oder Rudel. Und wenn es aufgrund der Habituation von vielen Wölfe nicht mehr moglich ist ohne Gefahr fur Leib und Leben von Mensch und Tier die notwendige Jagd aus zu üben dann sollte das auch entsprechend bekannt werden. daher ist es sehr gut, dass das was hier passiert ist auch öffentlich gemacht wird. Lässt sich ein Wolf nicht mehr vertreiben (was übrigens auch schon mir bekannte Tierhalter erlebt haben) dann ist es völlig klar, dass der Wolf erschossen werden muss erstens um Verletzungen der Jagdhunde zu verhindern und zweitens um ein solches Tier, das eben die Scheu verloren hat, zu entnehmen bevor es auch Menschen gegenüber zur Gefahr werden kann. Wissenschaftler die sich auskennen empfehlen schon seit Langem die Schutzjagd zur Bestandsregulation sowie Entnahme auffälliger Tiere. Insoferne könnte dieser Vorfall auch Anlass sein hierüber auf zu klaren und so manchem etwas naiven oder nicht so gut informierten ‘Hobbybiologen” mehr Einblick in die Konsequenzen von nicht kontrollierter Wolfsplulation zu vermitteln.

    1. Ihre Ausführungen zu Wölfen sind für mich als Ökologe weder zutreffend noch wissenschaftlich fundiert. Mir ist kein seriöser Wolfsforscher – von David Mech in den USA bis hin zu Kollegen in Europa – bekannt, der ernsthaft für eine „Schutzjagd“ auf Wölfe plädiert. Vielmehr trifft das Gegenteil zu. Jagd auf Wölfe wird von allen renommierten Wolfsforschern abgelehnt. Nicht nur wird diese Jagd auf einen Apex-Prädator aus moralischen und ökologischen Gründen abgelehnt, sondern auch daher, weil das Töten von Wölfen zum Gegenteil angestrebter Ziele führt. So bewirkt beispielsweise das Schießen von Wölfen aus einem Rudel=Familie zur Schwächung dieses Rudels und so zu mehr als weniger Angriffen auf ungeschützte Nutztiere. Die Jagd auf Wölfe, wie alle anderen Formen der Unterwerfung der Natur dient nur einem, unseren kurzsichtigen und gierigen Interessen nach immer Mehr auf Kosten anderer Arten. Wohin das führt, sehen wir, wenn mit offenen Augen den Zustand der Welt betrachtend. Nicht der Wolf oder irgendeine andere Art braucht also Bestandsregulierung, sondern wir Menschen sollten endlich anfangen, unser zerstörerisches und unkontrolliertes Tuen und Wachsen zu kontrollieren und in den Griff zu bekommen. Oder es passiert wie die UN erst kürzlich warnte: „The world must thrash out a new deal for nature in the next two years or humanity could be the first species to document our own extinction, warns the United Nation’s biodiversity chief.“ Quelle: https://www.theguardian.com/environment/2018/nov/03/stop-biodiversity-loss-or-we-could-face-our-own-extinction-warns-un
      Ach und bitte nennen sie doch ihre Quellen zu Wissenschaftlern, die wie sie sagen, sich auskennen. Sie wollen doch hier keine „Hobbybiologie“ befördern.

    2. Ihr Kommentar ist ein Gemenge aus Gemeinplätzen gegen die Jagd. Natürlich gilt die Gauss’sche Normalverteilung sowohl für Jagdgegner als auch für Jäger. Wer also nicht am Negativ-Ende dieser Kurve angesiedelt ist, schießt keine Leitbache. Die Folge wären marodierende Jugendbanden, die sich aus der führerlosen Rotte bilden. Diesen Wildschaden tut sich keiner an.

      Ich beglückwünsche Sie dazu, dass die Wölfe in Ihrer Gegend wohl Herdenschutz respektieren und sich einigermaßen fernhalten. Das ist leider nicht überall so. Dort muss gehandelt werden und das Revier freigemacht werden für solche Bilderbuchwölfe, wie bei Ihnen. Wo das nicht so ist., müssen Wölfe konsequent nach einem Riss bei der Rückkehr zu diesem erlegt werden. Nur so erwerben Wölfe wieder Scheu.
      Ihre Vermutung, dass im Januar eine Wölfin führend sein könnte ist ebenso abwegig. Da sollten Sie sich mit der Biologie der Wölfe befassen.

  9. Ein Wolf – gesetzlich in ganz Europa streng geschützt – wurde absichtlich erschossen und das ist eine Straftat! Nur dieser Fakt zählt! Argument des Notstandes zählt nicht, da Hunde aus dem Wolfsgebiet und trotz Wissen über unmittelbare Nähe von Wölfen nicht rückgerufen wurden. Der Jäger, der den Wolf gezielt tötete, hat die Verletzung bzw. den Tod der Hunde wissentlich provoziert oder zumindest billigend in Kauf genommen und kann daher nicht auf Notstand als Grund für Tötung des Wolfes plädieren. Dieser Jäger gehört streng bestraft und sein Jagdschein eingezogen.

    1. Ich kann dem nur zustimmen. Irgend wann haben wir hier amerikanische Verhältnisse und jeder schießt wann er will und auf wen er will. Die Jägerschaft versucht ohnehin schon seit längerem den Wolf wieder los zu werden obwohl er zu Deutschland gehört.

  10. Gerne gehe ich auf Ihren Kommentar nochmals ein.
    Das Gebiet Wolf-Weidetiere-Menschen-Jagd ist leider nicht so eindimensional, wie in den bunten Broschüren der sogenannten „Naturschutz Verbände“ leichtverdaulich dargestellt. Daher ergeben sich aus Ihren Äußerungen weitere Aspekte, die beleuchtet werden müssen. Es wurde gejagt, weil der Wildschweinbestand zu hoch ist und zusätzlich auf amtliche Anweisung wegen der ASP reduziert werden soll.

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    Das könnte erklären, warum Wölfe im Treiben waren.

    Das Wesen der Stöberjagd ist, dass frei laufende Hunde das Wild aufstöbern. Dazu müssen sie frei laufen. Sie können die Wege der Hund durch Gestrüpp, bergauf, bergab durch Bäche und im Unterholz entsprechend der GPS-Daten der Hundehalsbänder während der Jagd nachgehen oder besser krabbeln und entscheiden, ob Sie deren Part übernehmen möchten. Dann müssen Jagdhunde bei solchen Jagden nicht mehr eingesetzt werden.Aallerdings müssten sie dann genügend Mitstreiter finden, die ebenfalls dazu bereit sind.
    Die Hunde haben keine Rehe gehetzt, sondern folgten lediglich deren Spur. Hunde, die bei solchen Jagden eingesetzt werden sind üblicherweise „rehrein“. Diese Hunde befinden sich nicht außerhalb der Kontrolle der Hundeführer, sie jagen in deren näherer Umgebung und sind abrufbar. Bei solchen Jagden werden kurz jagende Hunde eingesetzt.

    1. Frau Sproesser, ich habe da noch Fragen. Wenn die oben dargestellte „Geschichte“ sich tatsächlich so zugetragen hat, warum wurde die Polizei erst fünf Stunden später informiert?
      Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, aus einer Gruppe kämpfender Tiere, einen Wolf so gezielt zu „entnehmen“. Der holländische „Jagdtourist“ war wohl ein Meisterschütze?
      Gibt es zum Beweis auch Bilder von den verletzten Hunden?

  11. Die Redaktion bedankt sich für die rege Diskussion zu unserem Beitrag „Rädigke: Wolf bei Drückjagd erschossen“. Über 40 Meinungen wurden registriert, das Pro und Kontra zu Isegrim dargestellt. Weitere Kommentare zu dem Thema sind auf dieser Seite offenkundig nicht zielführend. Deshalb wird die Debatte an dieser Stelle für beendet erklärt. Wir bitte um Verständnis. Bitte setzen Sie Ihren Meinungsaustausch gern auf direkten Weg fort.

  12. Furchtbar, dass es wirklich noch von manchen Leuten gerechtfertigt wird. Der Mensch erlaubt sich wirklich unglaublich viel. Schießen Sie doch all die Tiere, natürlich nicht aus Lust, sondern nur aus Notwendigkeit. Außerdem können wir gar nicht mehr einfach so durch den Wald spazieren. Und gehen Sie anschließend mit Ihren Enkelkindern in den Tierpark und zeigen Sie denen die schönen Tiere. Bringen Sie ihnen bei, dass wir mit zweierlei Maß messen. Und es stimmt, dass wir auch früher schon die Tiere getötet und gegessn haben. Drückjagden gibt es doch seit Anbeginn der Menschheit. Wir sind nunmal überlegen, also können wir tun, was wir wollen. Und was wir unseren Kindern und Enkeln mitgeben und hinterlassen, können wir doch einfach schön reden.

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