Niemegk: Linthes bleiben Bürgermeister

Elektromeister Uwe Roßmann (CDU) ist der zweite Gewinner der Kommunalwahl

Niemegk „Wir bleiben Bürgermeister“, ist wohl bei Linthes das Motto – vor fünf Jahren hieß es noch „Wir sind Bürgermeister!“. Damit ist klar: Bürgermeister Hans-Joachim Linthe (SPD) – und seine Frau Jutta im Hintergrund – haben weiterhin das Sagen in Niemegk! (Bild: Bei der Auszählung der Briefwahlstimmen im Rathaus)

Das bisherige und wiedergewählte Stadtoberhaupt hat 716 Stimmen (Anteil 69,3 Prozent der gültigen Stimmen) auf sich vereint. Linthe hatte – anders als vor fünf Jahren, als mit Hans-Dieter Scherz (Zukunft Niemegk) ein starker Gegenkandidat antrat – diesmal keinen ernsthaften Konkurrenten.

Dennoch erhielt Bärbel Schüler (Freie Wähler/BVB) 228 Stimmen (22,1 Prozent). Hans-Joachim Urmann (Die Linke) nimmt sein Ergebnis im Urlaub zur Kenntnis, er bekam gerade einmal 89 Stimmen (8,6 Prozent).

248 Bürger nutzten die Briefwahl

Zur Kommunalwahl in Niemegk mit den Ortsteilen Hohenwerbig und Lühnsdorf waren 1773 Wahlberechtigte zugelassen. 1058 Bürger nutzten ihr Wahlrecht (59,7 Prozent). Vor fünf Jahren lag die Quote noch bei 60,2 Prozent. 248 Bürger nutzen die Briefwahl. Es gab 25 ungültige Stimmen, also 1033 gültige Stimmen.

Bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung ist neben Hans-Joachim Linthe (SPD) mit 617 Stimmen vor allem Niemegks Elektromeister Uwe Roßmann der große „Gewinner“. Er vereinte 415 Stimmen auf sich und holte damit 2 Sitze im Stadtparlament – ein Sitz bleibt somit frei (es gab keinen zweiten CDU-Kandidaten). Die Wähler honorierten offenkundig, dass Uwe Roßmanns vielfach bekannt ist. Manch einen dürfte auch Roßmanns „Wutrede“ auf den öffentlichen Dienst und seine regelmäßigen Tariferhöhungen noch in guter Erinnerung sein.

Vier Sitze im Stadtparlament gehen an die SPD. Neben Linthe „ziehen“ Tino Bastian (183 Stimmen), Fred Hausig (159) und Bernd Behm (56) ins Rathaus ein.  Die SPD hatte aus dem Wahlausgang im Jahr 2014 gelernt. Damals war sie mit 2 Kandidaten angetreten, holte aber 3 Sitze – ein Sitz blieb daher 5 Jahre unbesetzt,

„Zukunft Niemegk“ stellt drei Stadtverordnete

„Zukunft Niemegk“ ging zwar mit acht Kandidaten in die jüngste Kommunalwahl. Mit Hans-Dieter Scherz (261 Stimmen), Reyk Schulz (158) und Jens Bornfleth (130) als Newcomer (Neuling) schafften nur drei den „Sprung“ ins Parlament.

Die Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegung/Freie Wähler stellt mit Bärbel Schüler (235 Stimmen) und Michael Müller (171 Stimmen) zwei Stadtverordnete, einen mehr als in der vorigen Wahlperiode. Michael Müller aus Werdermühle gelang sein Camback ins Stadtparlament.

Für Die Linke ist erneut Hans-Joachim Urmann (84 Stimmen) im Stadtparlament vertreten.

Allen gewählten Stadtverordneten: Herrzlichen Glückwunsch!

Ines Maager (Einzelwahlvorschlag) hat es diesmal leider nicht ins Niemegker Stadtparlament geschafft, gleiches gilt für Heiner Doerwald (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Kroll (Liste SPD), Heike Gärtner (BVB/Freie Wähler), Konstantin Schumann, Michael Boldt, Sandra Schulz, Mirko Schulz, Lisa-Marie Schumann (alle Zukunft Niemegk).

Author: Gunnar Neubert

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