Pfingstdings mit viel Musik und Lesungen

Schlalach Das Pfingstdings-Festival in Schlalach war in seiner sieben Auflage erneut ein gemütliches Hoffest. Der Medien- und Kulturverein Schlalach  (Muks) lädt alljährlich zu Pfingsten auf den kleinen Vierseithof in der Mittelstraße 27, gegenüber dem Storchennest auf dem Feuerwehrhaus und der kleinen mit weißen Bädern geschmückten Pfingstmaie.

Die Leute aus Schlalach und Umgebung kommen gern, sozusagen mit Kind und Kegel, sogar Hunde sind mit von der Partie. Immerhin wird kurzweilige Unterhaltung bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen sowie Getränken aller Art geboten – alles in lockerer, familiärer Atmoshäre.

Den Auftakt in das prall gefüllte Nachmittag- und Abendprogramm gab der MUH-si-Chor, dessen Name auf die Tradition des Kuhdorfes hinweist. Unter Leitung von Irma Heistermann schmetterten die Frauen und Männer einen Titel nach dem anderen, unter anderem „Hello Mery Luo“ nach Ricky Nelson (1961), „California Dreamin'“ von The Mama and the Papas  (1965), „Lollipop Lollipop“, die Schlalach-Hymne und zum Schluss „Oh happy day“.

Kaum war der MUH-si-Chor abgetreten, stand Michael Zackor mit der Gitarre am Mikrophon. Der Sänger, bekannt von Mals Scheune und dem Studio Wiesenburg – präsentierte in Schlalach Cover-Songs, jene Titel er besonders gelungen hält.

Zuerst Mario Weber, später Rotraut Hellhake betraten die Hofbühne, um dem verehrten Publikum Kurzgeschichten vorzulesen, natürlich heiter bis nachdenklich, in jedem Fall unterhaltsam. Als „Stargast wurde zu Beginn des Abend Eilleen Manneck begrüßt. Sie ist Publizistin und Vorsitzende des Freundeskreises des Polizeiorchesters Brandenburg. Der Abend klang später mit der Band  „Freitags bei Gabi“ aus. Zwischendurch war auch Erik Näthe als talentierter Schlalacher Sänger zu erleben, ebenso stand die Bühne für junge Talente offen.

Der Medien – und Kulturverein Schlalach organisiert das Pfingstdings-Festival seit 2012. Anfangs waren es vor allem Berliner Freunde von Gaby Amann und Gérald Klein, die das kleine Treffen für sich nutzten. Jetzt machen vor allem Schlalacher und Treuenbrietzener mit. Immerhin 38 Mitglieder hat der Verein. „Pfingsdings“ heißt das Festival, weil die Mitwirkenden während der ersten Planungen immer nur vom Pfingsdings sprachen.

Eindrücke vom Nachmittag:

Author: Gunnar Neubert

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