Ingo Senftleben traf ins Schwarze

CDU-Spitzenkandidat besuchte Raben/ Fläminger Bogenschützen planen Mountainbike-Streckennetz

Raben/Niemegk Ingo Senftleben hat bei seinem Besuch in Raben mit Pfeil und Bogen schon mal ins Schwarze getroffen. Das ist sicher ein gutes Omen für den CDU-Parteichef in Brandenburg, der zugleich Spitzenkandidat der CDU zur Landtagswahl im September 2019 ist. Ingo Senftleben war am Dienstag im Rahmen seiner Tour „Bock auf Brandenburg“ in seiner Wahlkreisregion im Hohen Fläming unterwegs. Mit ihm auf Tour gingen Anja Schmollack, Chefin des CDU-Stadtverbandes Treuenbrietzen und Landtagskandidatin, sowie das dynamisch-junge „Team Ingo“. Gemeinsam wurden der Barfusspark Beelitz, das Fluggelände des Brandenburger Modellflugvereins bei Damelang und der Mittelpunkt der DDR bei Verlorenwasser besucht. Der Tag klang im griechischen Restaurant in Treuenbrietzen aus.

Für Ingo Senftleben und seine Begleiter war der 3D-Parcours der Fläminger Bogenschützene.V. am Fuße der Burg Rabenstein zwar schon die vierte von fünf Station des Tages, aber in mehrerer Hinsicht wohl die spannenste Stippvisite.  Wann wandelt ein Landespolitiker schon mal auf den Spuren von Robin Hood?!

Nach der Begrüßung durch Vorstand Marco Borchert ging es gleich in den praktischen Teil über. Bogenschützen-Routinier Joachim Löhmer aus Niemegk erklärte dem CDU-Politiker, dass es bei der Trend-Sportart darum geht, Unfälle zu vermeiden. „Das ist das Wichtigste“, sagte Löhmer, dem kurz zuvor beim Üben mit einem neuen Bogen ein Pfeilende ein Stück seiner Unterlippe weggerissen hatte.  Beim Ziehen der Pfeile aus dem Köscher (Ledertasche), so Joachim Löhmer weiter, bestehe die größte Unfallgefahr. Denn die Pfeile haben drei Spitzen, zwei davon am Ende.

Dann gab es noch ein paar Anweisungen zu den Grundregeln im Bogenschützensport und schon stand Ingo Senftleben an der Startlinie. Der Vater von drei Töchtern stellte sich geschickt an und freute sich über seine Erfolge an der schwarz, blau-rot-gelben Zielscheibe. „Siehste. Jetzt habe ich das so gemacht und ins Schwarze getroffen“, kommentierte der CDu-Chef seinen Erfolg im Wald von Raben. Kurz darauf sah man auch Anja Schmollack zu Pfeil und Bogen greifen, schließlich spannte das ganze „Team Ingo“ die Bögen und ließ die Pfeile durch die Luft fliegen.

 

Während des Wahlkampfbesuches gingen Ingo Senftleben, Anja Schmollack und das „Team Ingo“ auch in den 3D-Parcours. Dieser wurde unlängst umverlegt, wie Marco Borchert berichtete. Die Fläminger Bogenschützen hasben sich nämlich von der Burg Rabenstein als Kooperationspartner verabschiedet, an der sich einst der Start des Parcours befand. Zeitgleich konnte der Verein die Waldhütte von Landwirt Schulze anmieten, so dass nun der Start und der Verlauf des Parcours verändert wurde. Er hat jetzt eine Länge von vier Kilometern und hat 26 Ziele, an denen es heißt: „Alle ins Kill“ (Parcourspläne alt und neu/ Fotos: Fläminger Bogenschützen).

Insgesamt ist Marco Borchert mit der Resonanz auf den Fläming-3D-Parcours schon sehr zufrieden. „Wir zählen bereits jetzt 200 Besucher aus der Umgebung von bis zu 100 Kilometern Entfernung“, berichtet das Vorstandsmitglied. Da im vergangenen Jahr, als mit dem Parcours im Mai startete, auch 200 Gäste nach Raben kamen, sei es nun realistisch, mit 500 Enthusiasten zu rechnen.

Ebenso optimistisch ist Marco Borchert auch im Hinblick auf die Ausrichtung der 2.Fläminger-3D-Jagd (Ausschreibung) auf dem Vereinsgelände in Raben (hier geht es zum Bericht über die 1. Fläminger 3D-Jagd). „Bis jetzt gibt es 70 Anmeldungen, das sind schon mehr, als bei dem ersten Turnier“, konstatiert der passionierte Bogenschütze.

bei aller Euphorie über die gute Resonanz auf das Angebot in der Trendsportart hoffen die Fläminger Bogenschützen darauf, dass ihre Bögen nicht zu klemmen beginnen. „Wir haben mit der Schützenhilfe von Schirmherrin Dietlind Thiemann nur vorläufige Baugenehmigung erteilt bekommen. Daher müsse die Gemeinde Rabenstein und die Amtsverwaltung Niemegk noch den Flächennutzungsplan ändern und die fehlende Außenbereichssatzung erstellen“, erläuterte Marco Borchert. Der Landkreis habe bereits Fördermittel zugesagt, um die Planungen in Auftrag zu geben. Ingo Senftleben und Anja Schmollack sagten zu, die Bogenschützen bei ihren Plänen zu unterstützen.

Ungeachtet der fehlenden, dauerhaften Baugenehmigung haben Thomas Kursawe und Marco Borchert schon ein zweites Projekt für den Fläming entwickelt und zur Genehmigung eingereicht. „Die Topografie rund um die Burg Rabenstein und im Fläming überhaupt bietet sich nahezu für ein Mountainbike-Streckennetz an. „Die Sportart strebt derzeit auf, sie ist naturverbunden und in der Region noch nicht etabliert“, erklärt Marco Borchert. Ein Mountainbike-Streckennetz könne wie Wanderwege ausgewiesen werden. In jedem Fall sollen die Gaststätten und Beherbergungsbetriebe der Region in das Konzept mit eingebunden werden. „Mit unserem 3D-Fläming-Parcours haben wir auch das  Gasthaus Hemmerling in Raben eingebunden“, so der Vorstand. Wirt Mike Hesse bestätigte, dass seither immer wieder Bogenschützen im Gasthaus bewirtet werden.

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Author: Gunnar Neubert

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