Nur ein Schiebetermin vor dem Amtsgericht

Potsdam/Niemegk Vor dem Amtsgericht Potsdam wurde am Dienstag die am 22. Februar 2018 begonnene – am 5. September 2018 neu aufgenommene – Hauptverhandlung (Strafprozess) gegen zwei Niemegker Unternehmer in öffentlicher Sitzung fortgesetzt. Angeklagt sind Ulrich Pietrucha, vertreten durch den Bevollmächtigten Rechtsanwalt Uwe Kärgel von der Kanzlei Kärgel de Maizière in Berlin, und Sohn Christian Pietrucha, vertreten durch den Bevollmächtigten Rechtsanwalt Dr. Frank Hülsenbeck von der Kanzlei Teubner & Hülsenbeck in Potsdam. (Foto: Während einer Kontrollbefahrung im Niemegker Tagebau)

Diesmal handelte es sich im Hauptgebäude des Amtsgerichtes Potsdam, Hegelstraße 8, Saal 215, wiederum um einen sogenannten Schiebetermin. Die Vorsitzende Richterin Bettina Thierfeldt gab nicht wie zuvor angekündigt eine rechtliche Einschätzung zum Stand des Strafverfahrens ab. Diese Ausführungen waren mit Spannung erwartet worden, daher waren auch – anders als gewöhnlich – vier Zuschauer im Saal anwesend.

Die Richterin verständigte sich lediglich mit den Staatsanwälten, Frau Dr. Bock und Herrn Lenz, sowie den Bevollmächten Rechtsanwälten der Angeklagten zu eingereichten Anträgen. Außerdem wurde als neuer Termin der nächsten Hauptverhandlung Freitag, den 30. August 2019, vereinbart. Die Richterin schloss die Sitzung nach knapp zehn Minuten.

Nach der Sitzung erklärte RA Dr. Frank Hülsenbeck gegenüber dem Niemegker-Blog, dass sich die Richterin zwischenzeitlich mit den Parteien verständigt habe. Deshalb habe die Richterin wohl in der Sitzung vor der Öffentlichkeit keine Ausführungen gemacht.  „Den Parteien ist auch das Urteil bekannt, das in einer nächsten Sitzung gesprochen werden soll“, sagte Hülsenbeck.

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Author: Gunnar Neubert

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