Weinberg steht wieder zur Disposition

Niemegk Bürgermeister Linthe setzt offenbar seinen Willen durch das Waldgebiet des Weinberges abholzen zu lassen, um Eigenheime errichten zu lassen. „Bei einer Begehung am 30. Juli, an der Bürgermeister Linthe und Amtsdirektor Hemmerling fehlten, wurde mehrheitlich gesagt, dass das ‚Lärchenwäldchen‘ am Tontagebau von Unternehmer Pietrucha der Vorrang einzuräumen ist.

„Jetzt steht ein geänderter B-Plan Am Weinberg auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am 3. September“, beklagt Michael Niemczik. Er ist Anwohner des Weinberges und sieht  die Mehrheit seiner Nachbarn hinter sich. Alle wenden sich gegen die Abholzung des Waldes und die weitere Bebauung des Weinberges. Das wurde bei einer Versammlung deutlich demonstriert, auch die jüngste Sitzung des Bauausschuss am 30. Juli war stark besucht.

Linthe darf sich keine Blöße geben, denn er bekämpft seit vielen Jahren den Unternehmer Ulrich Pietrucha und hat über die Märkische Allgemeine Zeitung – wie Pietrucha sagte – „Lügen“ in die Öffentlichkeit verbreiten lassen.  Pietrucha reagierte prompt – er schmiss den Bürgermeister aus dem Kulturhaus, in dem er als Schauspieler auf der Bühne stand. Außerdem hat Linthe seither Zutrittverbot in Objekten der Familie Pietrucha.

Noch etwas länger her liegt eine weitere Auseinandersetzung zwischen Linthe und Pietrucha, als es um Zahlungen für die Nutzung der Kegelbahn ging. Hier wollte Linthe nicht für sein Hobby zahlen. Seither steht die Kegelbahn ungenutzt.

Die Stadtverordnetenversammlung Niemegk findet am Dienstag, dem 3. September, um 19 Uhr in Lühnsdorf statt, Saal der Familie Bergholz.

 

Author: Gunnar Neubert

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